Restart to Thrive, Lusaka
In Sambia unterstützt das Projekt 200 benachteiligte Jugendliche dabei, eigene Sozialunternehmen aufzubauen und ihre Community aktiv zu verändern. Aus fehlenden Perspektiven entstehen so unternehmerische Lösungen, Arbeitsplätze und nachhaltige Hoffnung.
Das Projekt
In vielen Regionen Subsahara-Afrikas wachsen junge Menschen ohne echte Perspektiven auf. Arbeitslosigkeit, informelle Jobs und fehlende Bildungswege prägen ihren Alltag. Besonders betroffen sind Geflüchtete, Waisen, Schulabbrecher:innen und junge Menschen mit traumatischen Erfahrungen. Genau hier setzt das Projekt an und denkt Lernen und Empowerment neu.
Mit der Gründung einer Community in Lusaka, Sambia, erhalten 200 benachteiligte Jugendliche die Chance, sich von Hilfsempfänger:innen zu selbstbestimmten sozialen Unternehmer:innen zu entwickeln. Das Projekt begleitet sie in vier Schritten vom persönlichen Aufbruch bis zur Gründung eigener gemeinwohlorientierter Unternehmen. Sie hinterfragen alte Glaubenssätze, übernehmen Verantwortung, analysieren Herausforderungen und entwickeln Lösungen, die direkt aus ihrem Lebensumfeld entstehen.
Die Jugendlichen organisieren ihre lokale Community eigenständig, testen Geschäftsideen in Bootcamps, erzielen erste Umsätze und entwickeln ihre Vorhaben im Acceleration Programm weiter. So entstehen Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen und konkrete Probleme in ihren Gemeinschaften lösen. Innerhalb von drei Jahren sollen mindestens 50 neue Sozialunternehmen aufgebaut werden – getragen von jungen Menschen, deren Potenziale lange ungenutzt blieben.
Das Projekt schafft Strukturen mit Zukunft. Jede Community wird darauf vorbereitet, finanziell unabhängig zu werden und sich selbst zu tragen. Ehemalige Teilnehmende werden zu Mentor:innen und begleiten neue Generationen durch den Prozess. So entsteht ein Kreislauf, der Wachstum, Verantwortung und echte Veränderung ermöglicht.
Das Projekt schafft nicht nur Einkommen. Es gibt jungen Menschen die Kraft, ihr Leben und ihre Zukunft selbst zu gestalten.